Licán Rayy

Von der Gastfreundschaft der Chilenen hab ich ja schon einmal berichtet. Es dauert offenbar oft nicht lang, bis man von einem Bekannten zum Grillen („asado“) eingeladen wird. (Ist hier so ewas wie ein kleiner Nationalsport).

Auch bei mir war es nun soweit – ein Kollege von der Uni hat mich zu einem Bekannten von ihm eingeladen, in dem Örtchen Licán Ray, nahe einiger sehr touristischen Orte (weil sie halt an Seen liegen). Drei Tage sollte es dauern und eine Tour durch die eher ländlicheren Gebiete in der Region werden.

Wir brachen einen Tag früher als geplant auf, da der Wetterbericht allgemein für die nächste Woche schlechtes Wetter vorhergesagt hatte.

Nach einer sehr lehrreichen Tour „Das sind Koniferen“ / „Hier gibt es einen großen Rindermarkt“ / „Ich mag das Land“ über die Autobahn kamen wir im Örtchen an.

Dort trafen wir den Freund meines Kollegen und ich merkte sofort, dass das mit der Kommunikation schwierig werden würde – ich verstand ca. 1% des Gesagten – am Land reden die Leute offenbar auch hier anders. Nichtsdestotrotz ging der erste Trip zum nahegelegenen See, der zwar etwas kalt, aber trotzdem wunderschön war.

Danach kauften wir Fleisch für die Grillerei am Abend ein und schauten auch in der Bäckerei vorbei – abgeblidet: viel Süßkram (ich hab die Roulade mit Manjar probiert – lecker)

Nach einigen Vvorbereitungen und Musiktests (mein Kollege und sein Bekannter spielen beide in einer Band (nicht der Gleichen)), die im nahegelegenen Schuppen stattfanden konnte es auch losgehen: klassisch wird beim chilenischen asado das ganze Stück Fleisch nur mit etwas Salz gewürzt über dem Feuer für 2-3 Stunden gebraten, damit es im eigenen Saft kocht. Damit es nicht zu langeweilig wurde gab es noch ein paar Langwürste dazu: „Die sind gut, die Langwürste!“, wie mein Kollege, Alejandro zu sagen pflegte.

20180914_195950
ein asado

Zu dem Ganzen gab es Bier (mit Zitrone und Salz verfeinert – überraschend gut) und Brötchen für das Fleisch, zusammen mit ein bisschen Chilisauce (von dem Freund einer Bekannten im Ort erzeugt und sehr scharf) . Dieselbe Bekannte und noch zwei weitere Kollegen tauchten dann im Laufe des Abends auch mit Nachschub auf. Ich zeigte, dass man auch Ananas in Scheiben grillen kann und dafür wurde mir der nationale Volkstanz „Cueca“ beigebracht und die dazugehörige Musikrichtung gleich mitgezeigt. Verstanden habe ich allerdings immer noch nichts. Ich machte mich bis auf einige Kleinigkeiten („Mehr Energie! Als Mann muss das ganze mit noch mehr Kraft passieren!“) meiner Meinung nach ganz gut. Zum schluss Spielte ich den Leuten einige Österreichische Volksmusik vor und ließ mir ein Bisschen über chilenische Musik erzählen.

Am nächsten Tag stand die Wahl zwischen einer weiteren Grillerei in der Nähe des örtlichen Vulkans oder auf einem Hügel mit schönem Blick über den See. Als Vulkanaficionado wählte ich natürlich den Vulkan – obwohl ich später daraufkam dass das ganze eigentlich eher „in der Nähe des Anfangs des Vulkanes“ hieß. Trotzdem schön.

Die obigen Fotos entstanden bei einer Pause um die Kühlflüssigkeit auskühlen zu lassen, denn der Weg in den Nationalpark ging über Stock und Stein über unausgebaute Straßen. Dafür war oft lange auch kein Mensch zu sehen, und die einzige Gesellschaft einige Kühe. Als es nicht mehr weiterging (zu viele Steine am Weg) beschlossen wir, das der Ort an dem wir uns befanden ein perfekter Grillplatz war und machten uns ans Werk, aus dem Vulkangestein eine Feuerstelle zu basteln. Ich spazierte während dem Warten aufs Fleisch ein wenig herum und fand eine schöne Lichtung direkt daneben, von der aus man den Vulkan super sah.

Zu essen gab es Schweinekotletts, die auf Spanisch sehr ähnlich heißen (chuleta) und Paprika in denen -offenbar typisch chilenisch?- Eier gegart wurden. Leider dauerte das ganze etwas lange, der Teller/Holzklotz den wir dabeihatten musste also auch noch als Deckel für die Paprika herhalten. Von dem unteren Teil des erstarrten Lavastromes auf dem wir uns befanden schauten uns dabei einige Kühe skeptisch beim Grillen zu. Ansonsten wurde die Stille nur von einem motivierten Mountainbiker durchbrochen.

20180915_151242.jpg

Derart gestärkt brachen wir dann auf, wieder nach Licán Ray zurückzukehren und dabei die zweite Option des Tages zu besichtigen: den Hügel mit Ausblick. Anbei: der rechte Vulkan befindet sich in Argentinien – im Süden sind die Anden kleiner.

Wettertechnisch hatten wir wirklich Glück (und gute Planung), da wie am Foto zu sehen am Ende schon einige Wolken auftauchten. Zuguterletzt zogen wir uns nach dem langen Tag wieder ins Haus zurück und versuchten interessiert einen Film über die Geschichte Chiles zu schauen, bevor wir uns alle darauf einigten, dass wir müde waren und Morgen ja auch mal raus mussten. Der letzte Tag der Reise war für einen Besuch eines anderen Bekannten in Villarica geplant. Leider regnete es stark und wir konnten nicht wirklich rausgehen, aber dafür gab es selbstgemachte Empanadas und ich konnte auch einen echt chilenischen „Terremoto“- Cocktail probieren (Wein, Ananas-Eis, Grenadine, Rum) – ein Nationalgertänk zum Nationalfeiertag.

 

Hohe Berge und flache Täler

In den Anden ist die Höhe für die sie ungewohnte Menschen (wie mich) allgegenwärtig. Interessant ist, dass es im Vergleich zu zB Österreich keinen krassen Übergang zwischen „Hoch“ und „Tief“ gibt – man fährt einfach nach Osten und, ohne große Steigungen zu überwinden, ist man auf einmal auf vier Kilometern Seehöhe. So sollte es auch an diesem Tag werden.

Am zweiten Tag stand nämlich eine Ganzgagestour zum „Salar de Tara“ an. Die Route zur Salzpfanne war zwar laut einigen anderen Agenturen gesperrt, wurde hier aber trotzdem angeboten (über eine etwas rumpeligere Nebenroute) – „High“light der Tour: ein Zwischenstopp auf 4800m Seehöhe und eine Besichtigung von vulkanischen Findlingen.

Geführt wurde die ganze Tour von Alex, einem in Schweden geborenen und lange in Chile lebendem Sohn von spanisch/schwedischen Eltern. Der erste Stopp fand auf ca. 3300 Metern statt, um zu Frühstücken und sich an die Höhe zu gewöhnen. Zitat: „Wir könnten da vorne stehen bleiben, aber der Blick ist fast der gleiche und hier gibt es Llamas.“ Der Blick auf den Vulkan Licancabur war tatsächlich sehr schön. (Der Vulkan hat übrigens einen Kratersee, in dem winziges Leben besteht und man kann sogar darin tauchen… wenn man will.)

Weiter nach oben wird die spärliche Vegetation immer weniger – eine Art Indikator für die immer dünner werdende Luft in der Höhe. Am höchsten Punkt der Tour angekommen, war es fast kaum zu glauben, dass es so hoch ist: keine Täler, nur Berge:

Unten angekommen konnten wir die Vulkanischen Steine betrachten, die aufgrund der Erosion interessante Formen angenommen hatten: die bekannteste davon ist wohl der „Indianerhäuptling“, in dessen oberen Part man mit etwas Fantasie ein Gesicht erkennen kann:

An der Lagune wurden wir über die Wichtigkeit, die Natur zu schützen und das natürliche Gleichgewicht in dem fragilen Ökosystem nicht zu stören aufgeklärt: dasselbe wurde von einigen anderen Touristen offenbar gekonnt ignoriert; sie befanden sich direkt am Wasser und belästigten einige Flamingos und Guanacos.

Trotzdem sehr schönes Wetter, wenn auch wie an den Bildern zu erkennen etwas kalt :).

Dann ging es durch die Hochebene und rumpelige „Straßen“ zu unserem Hauptziel: dem Salar de Tara:

Hier ging ein ordentlicher Wind und das Mittagessen stand an, also suchten wir uns den einzigen windgeschützten Platz der Ebene, hinter einigen Felsen und in einer kleinen Mulde und warteten. Der Blick war ebenso wie das Wetter wirklich wunderschön, angefangen von den schwarzen Felsen links im Bild (in der Ferne) bis über die Salzebene zu den Bergen dahinter. Aufgrund der geschlossenen Hauptroute waren wir sogar die einzigen Touristen in der Gegend.

Dann ging es über die Wildnis zurück zur Straße, wo einige Mitreisende unbedingt noch für Zuhause Fotos (im Gehen, im Laufen, im Springen, im Sitzen etc.) machen mussten, das alles bei klirrend kaltem Wind – Respekt.

Dann ging es über die „Laguna Diamante“, eigentlich ein Baggersee, der für den  Straßenbau ausgehoben wurde, und sich danach mit Schmelzwasser gefüllt hatte, das nun gefroren war – ein Highlight für die Brasilianer der Tour. Dann waren wir abber fast schon wieder zurück zum ersten Aussichtspunkt, wo wir uns vor dem letzten Wegstück mit einer kurzen Pause wieder an tiefere Gefilde akklimatisierten.

20180822_144224
Der erste und letzte Aussichtspunkt der Tour

Die Llamas waren leider schon weg. Ein Fakt am Ende: der zweite sichtbare Berg ist ebenso ein Vulkan wie der erste, man kann noch die Kegelbasis erkennen. Allerdings hat eine Explosion vor (ich glaube) einigen Millionen Jahren die gesamte Spitze abgerissen. Übrigens sind etwa 80% aller Berge im direkten Umkreis von San Pedro Vulkane – zumindest laut einem anderen Guide. Doch dazu später mehr…

Naturpark 2 – Conguillío harder

Nun, was könnte besser sein als einen schönen Naturpark inkl. Vulkan zu besuchen? Natürlich dasselbe nochmal zu machen, diesmal an einem etwas anderem Ort mit anderer Begleitung :D.

Kurzgesagt: Die UFRO hat ein Betreuungsprogramm für die postgrads und ich bin da mit dabei. Der diessemestrige Ausflug ging geführt weiter in den Naturpark Conguillío hinein als ich letztens war. Zudem ist schon etwas Zeit vergangen, das heißt im Vergleich zu vorher lag weniger Schnee, dafür etwas mehr Vegetation. Das Wetter spielte auch mit und wir bekamen wieder einmal ein spektakuläres Naturschauspiel zu sehen.

Empfohlene Musik: Bob Dylan

Den Anfang bildete wieder mal die Laguna Verde: Diesmal mit mehr Sonne und mit Guides die uns über die Fischbestände und Befischungsrechte (verboten, außer vom Ufer aus) sowie den Wasserpegel (niedrig, weil aufgrund von Erdbeben einiges Wasser abgeflossen ist) aufklärten.

 

Auf einigen Fotos kann man fast erkennen, wo der Wasserstand einmal war und dass die Lagune früher wohl noch größer gewesen sein muss.

Zum zweiten Mal hatte ich aber ein Gefäß für den schwarzen Sand als Andenken vergessen – dafür habe ich später einen Vulkanstein mitgenommen. Auch fein.

Weiter ging es zur Regenbogenlagune, mit dem kristallklaren blauen Wasser. Dort sahen wir dann auch, was der eigentliche Grund für viele unserer Zentralamerikanischen Begleiter war, die Fahrt mitzumachen: Schnee. Zu meiner Überraschung war ich bei der Abstimmung, wer denn schonmal Schnee gesehen hätte, in der Unterzahl. Das würde sich allerdings bald ändern.

 

Derart angespornt konnte dann der richtige Teil der Tour beginnen: die Wanderung durch den Schnee zum Aussichtspunkt über den Conguillío-See. Dort war ich beim letzten Mal jedenfalls nicht. Der Weg führte nicht nur durch Matsch und Schnee (frisch aufgetaute Straßen), sondern auch an wunderschönen Araukarienwäldern vorbei. Die Araukarie hab ich ja schonmal zumindest klein gezeigt, hier entfalteten sich die uralten Bäume aber in voller Pracht – es ist leicht zu sehen warum dieser Baum aufgrund seiner kerzengeraden Wuchsweise bei Holzfällern so begehrt war, dass er nun unter Schutz steht:

 

Pause gab es dann an einer weiteren Lagune/See: bei Brötchen konnte man die sich im Wasser spiegelnden Anden bestaunen, worauf hin es mit bambusähnlichen Spazierstöcken bewaffnet den Berg hinaufging, zum ersten Aussichtspunkt (Mirador – siehe Beitragsbild).

 

Nach ca. zweistündiger Wanderung ging es dann über Stock, Stein, Schnee und Eis, was für viele unserer Begleiter und auch mich eine rutschige Angelegenheit war. Am Ende kamen wir aber alle unbeschadet oben an:

 

Überraschenderweise oder gottseidank hatte die Organisatorin die Vorraussicht Kaffee mitzunehmen (Hurra!) und machte sich ans ausschenken. Zu etwa dem gleichen Zeitpunkt dachten sich auch zwei Kondore, dass sie uns gerne Gesellschaft leisten würden:

 

Leider fotografiert es sich mit Kaffee in der Hand nicht allzu gut. Naja.

Danach folgte der Abstieg, inkl. Schneeballschlacht und Rutschen auf dem Weg. Aufgrund von fortgeschrittener Dunkelheit seitens des Tages und Müdigkeit seitens der Studierenden wurde der Plan noch einen Wasserfall zu besuchen („Man könnte immerhin das Rauschen hören!“) offenbar verworfen. Auch schön.

 

Conguillío – Asche am Ende der Welt

Nachdem ich meine Mitreisenden mit meinem Schnupfen angesteckt hatte – der zum Zeitpunkt des Schreibens übrigens wieder wesentlich besser ist – brachen wir am nächsten Tag also auf, um uns den Nationalpark näher anzusehen. Die letzte Eruption des Llaima – so heißt der Vulkan im Zentrum – war 2009, also ist noch ziemlich viel Drumherum mit Vulkanischem Gestein und Asche bedeckt. Trotzdem kann man schon oft die Natur durchblinzeln sehen.

Vorher aber: ein Zwischenstopp bei der geologisch interessanten Felsformation wo nicht nur die Spuren der bis zu 13000 Jahre alten Vulkanaktivitäten sichtbar waren, es gab sogar eine kleine Erklärung auf Englisch und Spanisch, was denn jede einzelne Schicht zu bedeuten hatte, bzw. wie sie entstanden ist. Dazu eine kleine Einführung in die Mythologie der Mapuche (so heißen die Ureinwohner von Chile). 20180803_144256

20180803_144456

20180803_145214
Sogar mit etwas Sonne

Übrigens sind viele Begriffe und Ortsbezeichnungen in der Region in der Sprache der Mapuche, Mapundungun gehalten: Melipeuco heißt zum Beispiel „Treffen der vier Wasser“ (im Bezug auf die vier Flüsse der Region), Conquillío selbst heißt „Wasser mit Araukaniensamen“.

Nachdem wir uns hier sattgesehen hatten, ging es zum eigentlichen Kernstück: dem Park Conquillío. Hier wollten wir uns heute vor allem die Lagunen anschaun, die durch das schmelzende Gletscherwasser entstehen und teilweise den dort bestehenden Wald überflutet hatten. Die Tour selbst ist übrigens nichts für Kleinwagen: der Weg durch den Nationalpark ist eine fast wortwörtliche Schotterpiste, nur an Stelle von Schotter fährt man über den schwarzen Sand der kilometerweit das Land bedeckt. Trotzdem blickt überall die Natur durch und Büsche und kleine Sträucher bedecken den Boden rund um ältere Bäume, die dem Feuer zum Opfer fielen. Der erste Stopp auf unserer Tour im Park Conguillío war die Laguna Verde, oder „grüne Lagune“: 20180803_151421

20180803_152251

20180803_151724

 

Im Herbst soll es hier besonders schön sein, wenn die Bäume in allen Farben leuchten und den Kontrast zur schwarzen Erde und dem grünen Wasser bilden. Allerdings hat auch die beschneite Landschaft im Chilenischen Winter ihren Reiz:

20180803_153046

Danach ging es weiter mit dem Auto: zu einer etwas kleineren, dafür ebenso schönen Lagune. Nur ein kleines Problem gab es dabei: 20180803_155233Die Straße war für Autos gesperrt. Also ging es zu Fuß weiter. Durch den Matsch und Schnee stapfend wurden richtig Heimatgefühle wach, und das im August! Dafür bekamen wir dann auch etwas zu bestaunen:

 

Alles in Allem kann man den Ausflug mit zwei Worten beschreiben: sehr Cool.

Von Nationalparks und Vulkanen

…beides gibt es in Chile jedenfalls reichlich. Besonders in der Umgebung von Temuco liegen einige schöne Nationalparkt bzw. Naturreserven und auch mindestens zwei noch aktive Vulkane (die aber eher weiter weg.) Einer davon war schon auf dem Bild von der Uni in einem früheren Post zu sehen.

Nun hat es sich jedenfalls zugetragen, dass zur besseren touristischen Zusammenarbeit der Guides und Herbergenbesitzer in dem Gebiet um Melipeuco eine Datensammlung bezüglich eines Projektes der Universität stattfand. Und ich wurde gefragt, ob ich denn gerne mitfahren würde, zwei Tage, einige Interviews, ich sollte derweil bisschen Tourist spielen und später geht es in den Park. Natürlich habe ich Ja gesagt.

Die erste Fahrt ging etwas weiter Richtung Berge, zu einem kleinen Häuschen, in ein sympathisches Ehepaar lebte, die aus Araukarien (Übrigens das Wahrzeichen der Region – wie schon im Blog über Santiago erwähnt) Mitbringsel herstellen und direkt vor einem Wanderpfad leben. Während des Interviews bin ich ein wenig den Weg hinaufgekraxelt – von Befestigung kann leider nicht wirklich die Rede sein, für Kinder also eher ungeeignet. Dafür bot sich mir schon bald dieser herrliche Blick:

20180802_123139
Fast wie bei mir zuhause in den Alpen – und doch anders

Danach gab es Kuchen und Kaffee (sehr beliebt in Chile: Nescafé – und mit beliebt meine ich: es ist der Standardkaffee außer man bestellt dezidiert „echten“ Kaffee! Ein Graus für Kaffeesnobs.) und uns wurden wunderschöne Objekte aus dem Holz der Araukarie geszeigt. Im Bild: eine Zuckerdose, ein Laminiertes Stück Holz und ein versteinerter? Rindenblock.

Später ging es dann noch durch das Dorf Melipeuco zu einem Wasserfall des Flusses Truful-Truful. Dann war es aber auch schon spät geworden und wir wollten unsere Übernachtungsmöglichkeit besichtigen: ein wunderschön hergerichtetes Häuschen von einem bereits vorher interviewten Herren, der uns sogar einen Spezialpreis anbot.

Am nächsten Tag ging es dann nach getaner Arbeit auf in den Nationalpark Conguillío. Dort gab es einiges zu sehen, so dass ich dafür lieber einen weitern Post anlege.