…beides gibt es in Chile jedenfalls reichlich. Besonders in der Umgebung von Temuco liegen einige schöne Nationalparkt bzw. Naturreserven und auch mindestens zwei noch aktive Vulkane (die aber eher weiter weg.) Einer davon war schon auf dem Bild von der Uni in einem früheren Post zu sehen.
Nun hat es sich jedenfalls zugetragen, dass zur besseren touristischen Zusammenarbeit der Guides und Herbergenbesitzer in dem Gebiet um Melipeuco eine Datensammlung bezüglich eines Projektes der Universität stattfand. Und ich wurde gefragt, ob ich denn gerne mitfahren würde, zwei Tage, einige Interviews, ich sollte derweil bisschen Tourist spielen und später geht es in den Park. Natürlich habe ich Ja gesagt.
Die erste Fahrt ging etwas weiter Richtung Berge, zu einem kleinen Häuschen, in ein sympathisches Ehepaar lebte, die aus Araukarien (Übrigens das Wahrzeichen der Region – wie schon im Blog über Santiago erwähnt) Mitbringsel herstellen und direkt vor einem Wanderpfad leben. Während des Interviews bin ich ein wenig den Weg hinaufgekraxelt – von Befestigung kann leider nicht wirklich die Rede sein, für Kinder also eher ungeeignet. Dafür bot sich mir schon bald dieser herrliche Blick:

Danach gab es Kuchen und Kaffee (sehr beliebt in Chile: Nescafé – und mit beliebt meine ich: es ist der Standardkaffee außer man bestellt dezidiert „echten“ Kaffee! Ein Graus für Kaffeesnobs.) und uns wurden wunderschöne Objekte aus dem Holz der Araukarie geszeigt. Im Bild: eine Zuckerdose, ein Laminiertes Stück Holz und ein versteinerter? Rindenblock.
Später ging es dann noch durch das Dorf Melipeuco zu einem Wasserfall des Flusses Truful-Truful. Dann war es aber auch schon spät geworden und wir wollten unsere Übernachtungsmöglichkeit besichtigen: ein wunderschön hergerichtetes Häuschen von einem bereits vorher interviewten Herren, der uns sogar einen Spezialpreis anbot.
Am nächsten Tag ging es dann nach getaner Arbeit auf in den Nationalpark Conguillío. Dort gab es einiges zu sehen, so dass ich dafür lieber einen weitern Post anlege.