Der Flug von Madrid nach Santiago war dann im Vergleich zu dem bisherigem Erlebten fast zu unspektakulär. Es gab Filme (Pulp Fiction), Essen (Hamburger und Kaffee) und Nichts zu sehen (Kein Fensterplatz und Nacht). Beim Anflug auf Santiago entstand das Bild auf der ersten Seite meines Blogs, alles in allem war der Atlantik aber doch bald bezwungen.
In Santiago selber hatte ich dann noch drei Stunden zu warten. Die Spannung war groß: würde mich mein „Padrino“ wie besprochen trotz der Verspätung abholen? (Ja). Würde mein Handy auch in Chile funktionieren (eigentlich keine Frage die ich mir damals stellte, aber dafür mit umso überraschenderer Antwort – nein.) Und was konnte man in Santiago am Flughafen so alles machen? (Kaffee trinken und shoppen).
Der Flug von Santiago nach Temuco kam mir dann fast wie eine Formalität vor – was sind schon zwei Stunden Flug (eigentlich 1,5) gegen eine Reise von zwei Tagen? – Eben.
In Temuco hatte ich bald meinen Koffer abgeholt und meinen Padrino Bastian gefunden. Er fuhr mich direkt zum Haus, in dem ich zumindest das nächste Monat wohnen würde – Ich war in Chile.
