Es ist ja nun der Frühling ins Land gezogen, und das heißt man kann endlich hinaus gehen und die Natur genießen. Dazu ein kurzes Resümee:
Der Reihe nach: ein Haus bei schönem Wetter, der Plaza de Armas (Hauptplatz), ein Straßenkünstler und Graffiti: Graffiti gibt es fast überall in irgendeiner Form, und fast immer ist es künstlerisch sogar sehr interessant! Außerdem: bei schönem Wetter kann man an vielen Kreuzungen Straßenkünstler sehen, die sich bei den an den Ampeln wartenden Autofahrern ein Trinkgeld dazuverdienen: bis jetzt waren am eindrucksvollsten: Fackel-jonglage bei Nacht, Schwert-jonglage bei Tag und Jonglage auf dem hohen Einrad (abgebildet). Man überbietet sich offenbar immer mehr.
Außerdem gibt es in der Nähe von meinem Haus eine Uni (die Inacap) mit Boulderwand, die wir endlich mal bei Schlechtwetter ausprobiert haben: Der Mensch am ersten Bild an der Wand ist übrigens genau der Guide, mit dem ich damals nach Siete Tazas gefahren bin und den wir zufällig getroffen haben – klein ist die Welt.
Darüberhinaus war eine Kulinarische Messe in der Stadt (genauer: beim Stadion): wer mich kennt, weiß das man sich sowas als guter armer Student nicht entgehen lassen darf:
Es gab vor allem viel zu bestaunen und kosten: Von Chilipaste (Aji) über Dulce de Leche (Manjar) bis hin zu Araukarien- und Pfeffermarmelade und Eisröllchen war alles dabei: Sogar einen Kebapstand gab es (auch wenn der Besitzer es Shawarma nannte – wir wissen trotzdem alle wie es wirklich heißt) Dazu: Livemusik und eine Superstimmung. So gestärkt sollte es für den nächsten Tag kein Problem sein, etwas früher aufzustehen und eine Reise in eine ehemalige deutsche Kolonie zu unternehmen… aber dazu später mehr.
