Update – el tiempo vuela

Und wie die Zeit verfliegt! Kaum angekommen, ist schon der Großteil des Semesters vorbei und es bleibt nur mehr ein Monat, bzw. etwas mehr der Reise übrig!

Ja, ich habe tatsächlich geschafft, zwischendurch auf den Kalender zu schauen und bin zu dem Schluss gekommen, dass meine Klassen ziemlich alle noch vor Weihnachten aufhören.

Die Zwischenzeit wurde unter anderem aufgelockert mit:

Tanzen, Klettern (abgebildet: nicht meine Kollegen), ein Artificial-Intelligence Workshop (abgebildet: ein „Roboter“), einer Feier zur sechsjährigen Akkreditierung der Uni und Halloween.

Dazwischen: Klassen, Lernen, Prüfungen und Präsentationen. Aber auch Spaß mit Extranjeros (Austauschstudenten) und Chilenen. Ich habe beim Mittagessen vor längerer Zeit eine Spanischlehrerin kennengelernt und mich sofort für den Kurs angemeldet, also kommt zu dem Ganzen noch ein Sprachkurs dazu :). Der Inhalt des Workshops zur AI deckte sich lustigerweise ziemlich genau mit den Inhalten der Vorlesungen die ich gerade besuche… spannendes Zeug.

Zu Halloween war ich zu einer Hausparty auf dem Land, bei der Freundin einer Freundin eingeladen, insgesamt lässt sich sagen: gutes Bier, gutes Essen, und die Südamerikaner tanzen auch mal 5 Stunden durch. Ich hab mein Bestes gegeben, dabei mitzuhalten. Zum Abschluss gab es dann noch Karaoke spanischer Klassiker, von denen ich genau keinen einzigen kannte. Die haben eine komplett andere Musikkultur die Lateinamerikaner… für mich haben sie dann aber auch ein englisches Lied aufgegabelt 🙂

Das Wetter wird übrigens immer schöner: Der Frühling ist zwar im Süden noch oft mit Regenschauern gebrochen, schaut aber immer stärker vorbei:

Und wir wissen alle, was das heißt: Richtig, es ist Weihnachtszeit!:

Sobald Halloween vorbei ist, sind natürlich sofort die Geschäfte fleißigst und pünktlich mit Weihnachtsdeko vollgestopft. Etwas befremdlich, dass die ganzen Schneemotive immer noch dabei sind, obwohl sie eigentlich überhaupt nicht zur Jahreszeit passen. Laut Erzählungen muss also der arme Kerl, der den Weihnachtsmann spielt, nicht nur ordentlich schwitzen, sondern auch sich gefallenlassen, wenn die Kinder seinen Bart mit klebrigen Eisfingern vollschmieren … brrr.

Ansonsten gibt es nicht viel zu erzählen: Mir wurde der beste Cupcakeladen Temucos gezeigt (lecker), die Mexikaner haben ein kleines Fest veranstaltet (fein) und der deutsche Einfluss zeigt sich auch in örtlichen Bierstuben:

in diesem Sinne: Grüße aus Chile und bis zum nächsten Mal!

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