Dass ich mich länger nicht mehr gemeldet habe, hat einen Grund – eine eher kurzfristig angesetzte Reise, von der ich erst heute zurückgekommen bin. Wohin es ging wird noch eine kleine Überraschung für später sein.
Zuerst wollen nämlich alte Fotos aufgearbeitet werden!, und zwar noch von vorher:
In der Whatsapp-Gruppe der Austauschstudenten wurde nämlich kurzfristig zu einer Veranstaltung des „Tuna Universidad de la Frontera“ eingeladen ( was genau das heißen soll weiß ich zwar nicht, vermute aber so etwas wie „Melodie/Klangtruppe“ ) – zum 43. Jubiläum sogar – offenbar machen die Leute also etwas richtig. Dabei handelte es sich überraschenderweise um eine Musiktruppe, die in spanischem Stil Lieder über die Liebe (und Ähnliches) singt. Ich bin mir nicht ganz sicher, wovon die Lieder gehandelt haben, Liebe war allerdings genug vorhanden: Im Laufe des Auftrittes machte ein Musikant seiner Freundin nach einer Tanzeinlage den Heiratsantrag! Geschickt führte er den Ring hinter ihrem Rücken von der Linken Hand über den Mund mit einem schelmischen Lächeln zur Rechten um dann vor ihr auf die Knie zu gehen – gekleidet im Stil eines Spanischen Edelmannes. Den Antrag gibt es zwar nicht auf Video, dafür eine Kostprobe der Musik:
Der frischgebackene Verlobte ist übrigens in der zweiten Reihe Zweiter von links.
Auch einigen Körpereinsatz zeigten die Mitglieder:
Alles in allem war es eine interessante Erfahrung, in Chile Universitätsmitglieder im spanischen Stil singen und musizieren zu hören. Angekündigt wurde das ganze übrigens als die „erste und beste“ solche Musikformation – was ich als „einzige“ auffasste, kann mich aber natürlich auch irren ;).
Danach war mir nach etwas Süßem – von der Liebe der Chilenen für Zucker hatte ich ja schon geschrieben. Was vielleicht einigen neu ist, ist die Tatsache dass sie diesen Hunger oft mit „Kuchen“ stillen – so geschrieben und auch ausgesprochen (Dank an die deutschen Einwanderer!). Beweisstück Nr. 1:

Ein für uns „essbarer“ Kuchen würde dann ungefähr so aussehen (mit viel Früchten):

Dann ging es zwei Tage später nach einigen raschen und interessanten Vorbereitungen (später dazu mehr) auf die Reise: Ich saß insgesamt bei zwei Flügen zweimal am Fenster, also gab es auch die Möglichkeit, einige Fotos zu schießen. Eine Kostprobe:
Wer auf Flugzeugbilder steht: bitteschön :). Außerdem kann man jetzt schon ganz gut raten, wo die Reise hinging. Die Auflösung folgt im nächsten Post.